Position

Die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig ist ein Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst und ein Museum für Kunst nach 1945. Die GfZK fördert und vermittelt internationale und nationale künstlerische Positionen in eigenen und in öffentlichen Räumen, initiiert und realisiert Kooperations- und Forschungsprojekte. Die Sammlung verknüpft in ihrem Bestand das Interesse an einer selbstverständlichen Integration verschiedener künstlerischen Ausdrucksformen, Positionen und Generationen.

Seit Bestehen der GfZK ist es ein Anliegen, lokale Themen im Zusammenhang mit globalen Entwicklungen zu bearbeiten. Die Veränderungen des politischen, gesellschaftlichen und urbanen Umfelds, Migration und transkulturelle Phänomene bieten wichtige Ansatzpunkte, auch um die Handlungsweisen der GfZK zu reflektieren. In den Sammlungspräsentationen, künstlerischen Neuproduktionen und Forschungsprojekten geht es darum, verschiedene Betrachtungsperspektiven zu ermöglichen und neue Arbeitsmethoden zu entwickeln. Der Kunstbegriff ist dabei explizit gesellschaftlich ausgerichtet. In diesem Sinne fokussiert sich die Arbeit der GfZK weniger auf die Festschreibung eines Wertekanons, als vielmehr auf die imaginativen, aber auch kritisch-reflexiven Potentiale der Kunst. Die Angebote der Kunstvermittlung bringen Menschen unterschiedlicher Erfahrung und Herkunft zusammen und laden dazu ein, Denk- und Handlungsmöglichkeiten einer offenen Gesellschaft mit künstlerischen Mitteln durchzuspielen. Die GfZK ist eine international etablierte Kunstinstitution, in der das Wechselverhältnis von Kunst und Architektur sowie von Kunst und Design verhandelt und der Zusammenhang zwischen Präsentation, Bedeutungskonstruktion und Wertzuschreibung befragt wird.

Die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig wird durch die Stadt Leipzig, das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und den Förderkreis der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig gefördert.

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